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COMIC
WORKSHOP
urban dialogues
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Während des 3-Tage-Workshops (von Montag, 20.–Mittwoch,
22. November 2006, jeweils 16.00–20.00 Uhr) vermittelt
Uwe Heinelt in einer kleinen, intensiven
Runde Einblicke in das Comic-Handwerk. Die jungen Teilnehmer haben
die Möglichkeit, sich in ungezwungener Atmosphäre an
der Bildsprache des Comics kreativ auszuprobieren, die auch über
Sprach- und Kulturbarrieren verständlich und verbindend ist.
Neben der anschaulich theoretischen Einführung in die ästhetische
Welt des Comics werden vor allem durch viele praktische Übungen
die visuellen Gestaltungsmittel, das Charakterdesign und die Grundlagen
der Dramaturgie erlernt. Die Teilnehmer entwickeln eine eigene
Comicseite, die ganz ohne Text auskommt, dabei aber spontan verständlich
ist und emotional maximal aktivierend wirkt. Das Medium Comic
soll so genutzt werden, dass es Kultur übergreifend verständlich
ist und Sprachgrenzen überwindet. Der humorvolle Zeichner
Uwe Heinelt steht dabei mit persönlichem Rat zur Seite. So
kann am Ende jeder mit seinem eigenen Helden oder seiner eigenen
Heldin Berlin erobern gehen.
Kontakt
und weitere Informationen:
urban
dialogues e.V.
Stadtkunstverein
Wrangelstraße 64
10997 Berlin
Tel 030 61 62 91 50
Fax 030 61 62 90 53
mail@urbandialogues.de
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BEAMERZELLEN
FÜR TAUBEN
Schlesische 27
Die Performace-Künstlerin Aurelie Slonina flattert uns aus
Frankreich ins Haus: Im Rahmen des europäischen Künstler-Austausch-Programms
"Pépiniéres pour jeunes
artistes" kommt sie für 3 Monate in die Schlesische
27 um gemeinsam mit Kindern aus dem Wrangelkiez dem Flug der Tauben
nachzuspüren: phantasievolle Objekte, Beamerzellen für
Tauben, werden gebaut und im Kiez verstreut aufgestellt ... der
Kontakt zu den Tauben wird aufgenommen ... eine Klasse der Fichtelgebirge-Grundschule,
unter Leitung von Guntram Weber, läßt sich in einer
Schreibwerkstatt von der Poesie des Taubenfluges
inspirieren.
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FAMILIENBANDE
Buchstabenoffensive – urban
dialogues, Nachbarschaftshaus
Centrum Wer
ist meine Familie?
Was macht meine Familie?
Wo lebt meine Familie?
Ein Bilderbuch-Workshop für alle Sinne.
(Bildquelle: Gerstenberg-Verlag 2005)
Die Familie, Ausgangspunkt und Mittelpunkt jeden
Kinderlebens wird hier in all seinen Varianten, kulturellen Unterschieden
und Ähnlichkeiten zum Thema gemacht.
Bei jedem Termin wird ein (Bilder-)buch mit allen Sinnen erfahrbar
gemacht und in eigene kreative Aktion umgesetzt, denn nur, wer
gefühlt hat, wie Bücher riechen und schmecken, wer mitgefiebert,
mitgelacht und sich gewundert hat, findet nachhaltigen Zugang
zum Buch.
An speziellen Eltern-Nachmittagen werden auch sie in die Magie
der Bilderbücher entführt.
Ein Familienausflug in die Kindheit also…
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ICH WILL DAS AUCH WISSEN
Nachbarschaftshaus Centrum,
RABIA, urban
dialogues

Literatur, die man spielen kann könnte man doch vielleicht
auch gerne lesen? Dies ist nur einer von vielen kreativen „Tricks“
wie Tina Schenk bei Kindern die Hemmschwellen zum Lesen und zum
sprachlichen Ausdruck herabsetzt. Das Projekt wird für längere
Zeit im Nachbarschaftshaus Centrum
fortgesetzt.
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DRUMCONNECTION WRANGELKIEZ
Streetworker Projekt Kreuzer, Populare
e.V.

In der Musik aktiv werden, in einer Gruppe trommeln und gemeinsam
auftreten, mit der eigenen Musiktradition spielen lernen, das Wissen
um die Kultur der Nachbarn erweitern und stolz sein auf die eigenen
(oft unvermuteten) Fähigkeiten
– das bietet sich für 10- bis 14-jährige Jungs beim
Streetworkerprojekt Kreuzer.
Unter Anleitung des erfahrenen Musikers Jorgos
Psirakis von Populare
e.V. können Jugendliche ein Instrument erlernen und eigene
Kompositionen entwickeln. Der wöchentliche Termin wird auch
genutzt, um Bühnen- und Aufnahmetechnik kennen zu lernen. Jeder
der jungen Musiker hält am Ende des Projekts eine CD mit seinen
eigenen Musikstücken in der Hand.
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DISKOTHEATER METROPOLIS
Schlesische 27

„Und
weil es nichts gibt
Woran man sich halten kann.“
(Bertolt Brecht, „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“)
„Netzestadt - Über Leben in einer Neuen Welt“ ist
für das Diskoteater Metropolis, dem interkulturellen Jugendtheater
der Schlesischen 27, das Thema im Theater. Ausgehend von dem
Stück „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von
Bertolt Brecht spüren junge AkteurInnen aus dem Wrangelkiez,
aus Berlin, aus Polen und aus Chicago den wechselhaften Verläufen
und Entwicklungen der Stadtund des Glücks nach.
Die Wüstenstadt Mahagonny, von Taifunen bedroht, wird für
Goldgräber aus dem Boden gestampft. Sie ist ein Laboratorium
menschlicher Sehnsüchte, Leidenschaften, Hoffnungen - und
Berechnung. Dreht sich in Wirklichkeit alles ums Geld, was verspricht
der Besitz von Geld und was bedeutet es, wenn man keines hat?
Unter der Berliner Leitung von Franz Joseph Hödl, Ulrich
Hardt und Michael Kreutzer in Zusammenarbeit mit dem Teatr Brama
aus Polen und dem Free Street Theatre aus Chicago entstehen Theater-,
Film- und Musikproduktionen, die den gegenwärtigen Puls
der Stadt und des Stadtteils mit den Geschicken von Mahagonny
künstlerisch ins Gespräch bringen. Präsentiert
werden deutsche und mehrsprachige Aufführungen in unterschiedlichen
Räumen und draußen, im Hof der Liebfrauengemeinde.

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